Atme durch die Nase ein, pausiere kurz, atme noch einmal klein ein, um die Lunge behutsam vollständig zu füllen, und lasse dann langsam durch den Mund ausströmen. Wiederhole diese Doppelteinatmung und verlängerte Ausatmung für etwa eine Minute. Viele erleben dabei ein sofortiges Lösen von Brustdruck und geistiger Enge. Achte auf sanfte Schultern, weichen Bauch und einen unangestrengten Rhythmus. Diese Technik eignet sich hervorragend nach digitalen Unterbrechungen oder zwischen dichten Aufgabenblöcken.
Atme vier Sekunden ein, halte vier, atme vier aus, halte vier – insgesamt etwa vier bis fünf Runden innerhalb einer Minute. Die gleichmäßigen Kanten dieser imaginären Box geben Struktur und Ruhe, ohne dich zu überfordern. Wenn die Haltephasen anfangs unruhig wirken, reduziere sie leicht oder verkürze die Zählung. Wichtig ist die Gleichmäßigkeit und eine komfortable Intensität. Besonders geeignet vor kurzen Präsentationen, damit Stimme, Blick und Haltung gesammelt wirken.
Atme vier Zähler ein und sechs Zähler aus, etwa acht bis neun Atemzyklen pro Minute. Diese einfache Verschiebung zugunsten des Ausatmens beruhigt, ohne dich schläfrig zu machen. Sie funktioniert hervorragend zwischen Telefonaten, in kurzen Fahrstuhlmomenten oder während du auf eine Antwort wartest. Halte den Bauch weich, lass den Kiefer gelöst und fühle, wie mit jeder längeren Ausatmung innere Ordnung entsteht. Passe die Zählweise an, falls stressige Tage mehr Komfort erfordern.
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