Lass den Atem dein Metronom sein. Probiere vier Schritte einatmen, vier Schritte ausatmen, und passe flexibel an Kreuzungen, Treppen oder Eile an. Spüre, wie Schultern sinken, wenn der Ausatem unaufgeregt länger wird. Halte den Kiefer weich und die Stirn entspannt. Du steuerst nichts hart, sondern erlaubst dem Gleichmaß, von innen zu wirken. So klärt sich der Kopf, ohne dass du dich abschottest oder ablenkst.
Anstatt zu starren, öffne den Blick panoramisch. Nimm Farben, Kanten und Bewegungen im peripheren Feld wahr, während du die Route sicher hältst. Dieser weiche Fokus reduziert das Gefühl, gehetzt zu sein, und senkt unmerklich Spannungen im Nacken. Du bleibst vorausschauend, erkennst Fahrräder, Kinderwagen, Bordsteine – und trotzdem entsteht Raum zwischen Reiz und Reaktion. Der Geist darf schweigen, obwohl die Stadt laut bleibt.
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